Ökumene in Hüls

Die Katholische Kirchengemeinde St. Cyriakus und ihre evangelische Schwestergemeinde bemühen sich darum, möglichst viel gemeinsam zu tun. Ökumenische Gemeinde- und Schulgottesdienste, Trauungen, Goldhochzeiten, Bibelabende, Kinderbibeltage, Bildungsveranstaltungen und Mitarbeiterbesprechungen sind genauso selbstverständlich geworden wie die Teilnahme und Mitarbeit von katholischen und evangelischen Christen in den verschiedenen Gruppen und Veranstaltungen.

Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben. Sehr positiv hat sich dabei die Renovierung unserer Pfarrkirche in den Jahren 1992/93 ausgewirkt. Eineinhalb Jahre durften wir mit unseren katholischen Gottesdienste zu Gast in der evangelischen Schwestergemeinde sein, was die Christinnen und Christen beider Konfessionen einander noch wesentlich näher gebracht hat. Im Jahre 1999 wurde die Ökumenische Begegnungsstätte eingeweiht. Im Jahr 2003 entstand die „Hülser Bibel”. 292 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beider Kirchen schrieben das Neue Testament ab.

Einige "ökumenische" Daten

seit
1975 Weltgebetstag der Frauen (1. Freitag im März)
1975 Ökumenischer Gottesdienst in der Pfingstzeit (seit 1977 Pfingstmontag)
1984 Ökumenische Bibelabende (seit 1990 im Herbst)
1989 Ökumenische Krankenhaushilfe (Grüne Damen)
1991 Ökumenisches Friedensgebet (1. Dienstag im Monat)
1991 Ökumenischer Arbeitskreis Asyl
1992 Ökumenischer Bibelsonntag (letzter Sonntag im Januar)
1994 Ökumenischer Neujahrsempfang
1994  die ev. Kreuzkirche erhält als Geschenk eine Osterkerze (ab dann jedes Jahr)
2003  "Hülser Akzente" (Ök. Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen, ethischen und theologischen Fragen)

Ökumenische Krankenhaushilfe

Die ökumenische Krankenhaushilfe ist ein ehrenamtlicher Dienst, der aus christlicher Überzeugung mit sozialem Engagement von den „Grünen Damen” (wegen der grünen Dienstkleidung) im Cäcilien-Hospital und in den Altenheimen geleistet wird.

Neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung durch Ärzte, Schwestern und Pfleger brauchen manche Patienten und Heimbewohner - vor allem ältere, alleinstehende und ortsfremde - persönliche Zuwendung durch kleine Hilfeleistungen. Die „Grünen Damen” haben Zeit für Gespräche, für Besorgungen und Begleitung bei Spaziergängen.

Immer wieder werden weitere Helferinnen, auch Helfer gebraucht.

Ansprechpartnerin:
Birgit Peter, Birgit Spitz